#102 Winzertalk mit der Kellerei St. Michael-Eppan, Südtirol

Shownotes

Host Sainey Sawaneh und Österreichs Top-Sommelier René Kolleger im Gespräch mit Kellermeister Jakob Gasser von der Kellerei St. Michael-Eppan aus Südtirol.

Die Themen: Gründung und Historie der Kellerei in Eppan; Genossenschafte; Italien größter Weinproduzent der Welt; Trauben – Wein – Marke; Verschiedene Marken; Klassisch, Fallwind, Sanct Valentin, Appius; Vier Flaschentypen; Südtirols Terroir, Beschaffenheit der Böden; Mix aus warmen und kühlen Klima; Verschiebung der Lesezeitpunkte; Hohe organischer Anteil im Boden; Zwei Winde in Südtirol; gereifte Jahrgänge; Appius – das Beste von den weißen Trauben; erst im Holz und eigener Weinkeller mit speziellen Stahltanks und Verkostungsstube

Links zur Folge: https://www.stmichael.it/de/ https://www.ampfarrhof.com/ https://www.kosa-kocht.at/

Kontakt: hello@washeldentun.de

Altershinweis: Der Inhalt richtet sich ausschließlich an Personen, für die der Kauf und Konsum von Alkohol gesetzlich erlaubt ist.

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00:00:09: Servus, Grüßt ihr und hallo!

00:00:11: Willkommen zu unserem Podcast.

00:00:13: einfach trinken.

00:00:14: Trinkspaß- und Glaskultur mit René Kolliger.

00:00:17: Unser Top-Sommelier Österreichs und ich.

00:00:20: wir dürfen heute jemandem aus dem wunderschönen Südtirol begrüßen und zwar Jakob Gasser von der Kellerei Sank Michael Eppern.

00:00:29: Ich freue mich besonders weil ich dort war im letzten Herbst Und jetzt begrüße ich zuerst René Der Genauso wie ich in Tirol gerade auf eine weiße Winter-Wonderland-Landschaft schaut.

00:00:43: Grüß Dich!

00:00:43: Herzlich willkommen aus der wunderschönen Switchtermark, gestern noch im kurzen Hosen und Fußballgespielten Garten heute bei zwanzig Zentimeter Neuschnee.

00:00:53: es ist alles verrückt aber wir haben ein wundeschönes Winter Wonderland also Werheit schnellstaffen gewöhntes Switchtermark als Herzl bekommen.

00:01:01: Liebe Grüße nach Südtirol.

00:01:03: Ich glaube bei euch schaut es gleich aus und ich freue mich jetzt wirklich, weil die Kellerei Sankt Epphorn ist ja wirklich der Vorzeigepetrieb in Südturol, der eine eigene Kultur entwickelt hat mit seiner Genossenschaftstruktur und das ganze Gebiet oder das ganze Land Südtiorol auch auf die Bildschirme und auch auf Weinkarten brachte.

00:01:32: Wir freuen uns wirklich sehr!

00:01:34: Und Schönt es, dass du da bist?

00:01:36: Jakob Gasser, wir grüßen dich und ich sag's nochmal weil das ist nicht immer so einfach.

00:01:40: Es gibt das eine oder andere Label Die eine oder anderen Marke Kellerei Sankt Michael Eppbahn in Südtirol in Eppbahn und wir freuen uns, dass du uns live zugeschaltet bist für die Zuhörer an der Stelle noch.

00:01:52: Falls ihr das hört – und es ist bei euch schon wieder Frühling!

00:01:55: Ja?

00:01:55: Wir haben hier im Februar aufgenommen.

00:02:00: Wir haben den Zweiundzwanzigsten und deswegen bitte verzeiht, falls ihr jetzt schon wieder nicht weiße Landschaften haben solltet.

00:02:07: Man weiß es ja nicht.

00:02:08: Also jetzt aber grüß dich Jakob!

00:02:10: Wie gesagt, auf der Süddeholen weiße Landschaft.

00:02:15: Wir haben da in Eppern ein bisschen Boots-Nobau-Kessel, aber es ist weiss.

00:02:19: Ich denke das schaut schön hinaus.

00:02:21: Da hat man nicht recht lange erhalten weil der Frühling schon an die Tür gekloppt.

00:02:24: Aber der ist auch gut oder?

00:02:26: Der ist für euch natürlich nicht verkehrt der Frühlings.

00:02:30: Wir werden darüber sprechen wie und wann was bei euch in letzter Zeit im Weingarten und auch in der Kellerei passiert Und ich muss mich korrigieren, wir haben heute den zwanzigsten.

00:02:45: Ich bin schon wieder zwei Tage voraus weil da jemand Geburtstag hat und das ist ein ganz wichtiges Datum.

00:02:49: Also bitte um Entschuldigung es ist der zwanziegste Februar und es schneit so.

00:02:53: damit jetzt noch mal alle haben.

00:02:55: Wir möchten immer starten bei uns im Podcast mit der Geschichte also so ein bisschen.

00:03:01: was hat diese Genossenschaft überhaupt zusammengeführt?

00:03:06: Wie seid ihr da in wunderschönen Eppern für mich einer der schönsten Ecken Südtirols.

00:03:12: Wie hat es angefangen bei euch und wann?

00:03:15: Das hat war angefangen, in den letzten Jahren ist für das offizielle Gründungsjahr keine Reise auf mich erweitern.

00:03:22: Wir haben sich mehrere Weinbauer damals zusammengeschlossen um eine Gesellschaft zu gründen auch zur Bauen damals.

00:03:29: Um einfach in schwierigen Zeiten gemeinsam Wein zu vermarkten.

00:03:34: Das war damals nicht so einfach.

00:03:36: Es ging dann weiter, die Weinwirtschaft.

00:03:38: Ich glaube, wir brauchen jetzt die ganze Geschichte von Südtirol durchzumachen und ein paar Eckpunkte.

00:03:43: Es ging in den Sechzigern-Siebzigerjahren weiter.

00:03:47: Da war der Südtirol eine Weine, also nicht nur ein Hepa, sondern der Südturol ziemlich stark nach Krise.

00:03:53: Nur vermischt wurde zu einem ganz großen Prozentteil offen verkauft.

00:03:58: Das heißt es wurden direkt Züge mit Wein beladen und wurden da verkauft.

00:04:03: Die Rendite natürlich und das Überleben der Weinbauern war damals schwierig.

00:04:07: Es wurde wenig ausbezahlt, die Trauen waren einfach wenig wert und es war recht eine schwierige Zeit.

00:04:14: In den siebziger Jahren kam so ein bisschen Aufschwung.

00:04:18: Die Krise muss man sich immer neu orientieren.

00:04:22: Südtirol setzte dann in den Achtzig oder Neunzeigerjahren auf internationale Sorten.

00:04:26: Man hat begonnen mit den Böden zu arbeiten die verschiedenen Lagen vielleicht ein bisschen zu nicht herauszufinden, sondern zu valorisieren.

00:04:37: Und seit so wie würde man sagen Ende neunzig anfangs zwanzig hat dann Südtiro so wirklich begonnen auch und haben wir es noch in was sind Zehntelflasche zu füllen?

00:04:46: damals wurde einfach ganz viel in Literflaschen gefüllt und ist dann auch mit Hilfe von Führern und Journalisten ein bisschen bekannter geworden.

00:04:58: und ich glaube die letzten fünf, zwanzig Jahre hat man da dann ganz stark darauf hingearbeitet.

00:05:03: Und das war schon eine sehr starke Wand in den letzten zwei Generationen.

00:05:07: Nicht nur ist es eigentlich nicht erlebbar sondern auch in Südtirol.

00:05:10: Man muss doch ganz kurz sagen dass ihr in Südtirol eine Tradition habt mit Genossenschaften weil bei uns in Österreich gibt's natürlich die Domäne Wachau wo sicher die bekannteste Genossesschaft ist aber des Genosseschafts denken wir sind eher kleinparzellierter Aber da habt ihr schon eher ein anderes Verständnis auch für Genossenschaften, weil oft seine Genosschaften immer so ein bisschen behaftet.

00:05:34: Da kommt bald alles zusammen.

00:05:35: aber bei euch seid sie wirklich eine qualit- beiche Qualität der Nummer eins.

00:05:40: und das Thema Genossschaft ist ja Riesenthema!

00:05:42: Das ist Riesenthema nicht gleich in Eipan zum Beispiel, sondern im Gemeinden Eipa.

00:05:46: nochmal vier Genossigkeiten und dann natürlich auch noch weiter in Südtirol.

00:05:52: Gelossenschaftendee Funktionieren eigentlich sehr gut.

00:05:55: Man muss natürlich höchste Qualität produzieren, hell ist klar und den Südtrollen haben wir auch noch nicht mehr.

00:06:02: Wir sind sehr klein strukturiert also wirklich klein mit unserem Mitgliederraum im Schnitt ein Hektar Fläche und die Anbauflächen sind halt auch nicht einfach, so einen Löffel bei euch in der Steiermarche ist jetzt auch nicht ganz einfach.

00:06:17: Und das eine Italien.

00:06:18: Italien ist der größte Weinproduzent in der Welt und dort dann im unteren Preisegment mitzuarbeiten oder mitzukämpfen, ist natürlich recht schwierig.

00:06:27: Da können wir einfach wirtschaftlich nicht produzieren.

00:06:30: Das heißt, wir müssen Qualität produzieren um den Weinbau ökrativ zu halten.

00:06:36: Finden wir als Weinliebhaber also ich als Weinkonsument, ich finde es natürlich hervorragend weil ich dann erstens weiß wie schön Ich kenne die Region, wie toll diese Weinberge sind.

00:06:47: Zweitens das ist aber trotzdem weil es klein strukturiert ist dann aber zu einer Qualität verarbeitet wird.

00:06:55: also ja und zum Glück nicht im unteren Preissegment aber immer noch in einem finde ich sehr vertretbaren und sehr guten Segment ist dass eben mit der Zukunft und ihr habt auch eine ja wir soll ich sagen eine Größe.

00:07:09: Es sind jetzt viele von diesen kleinen, kleinsten Bauern bei euch angeschlossen?

00:07:16: Wir haben da um die dreihundert Mitglieder, der sonst die Trauben abliefern.

00:07:22: Und hier ist dann natürlich für ein bisschen zu unterscheiden.

00:07:24: Nicht jedes Mitglied hat genau ein Hektar oder ein bisschen über ein Hektauer wie auch auf dem Papier.

00:07:30: Sondern wir haben natürlich wieder niemanden beleidigen.

00:07:33: Wir heißen es die Hobbybauern In Hobbybauen, also Nebenerwerbsbauern.

00:07:38: Die haben vom Ankel was gehört oder von Roma zwei, drei, viertausend Meter vor dem Haus und arbeiten das dann vielleicht auch als Wochenende.

00:07:47: Intensiv arbeiten werden dann meist ausgegeben an sogenannte professionelle und Weinbauern, wasen wir denn?

00:07:55: Und auf der anderen Seite haben wir natürlich auch die Vollerwerbsbauern, die was für uns auch wichtig sind oder sehr wichtig sind sogar.

00:08:01: Die was dann ab zwei in Hektar bis hoch zu sieben Hektare arbeiten und die das als Vollerwärb machen und da auch top ausgebildet sein und mit Vollprofis zu tun haben.

00:08:12: Nichtsdestotrotz schuldigung muss der Qualitätsstandard alle gleich sein.

00:08:16: Das ist egal ob du noch zweitausend Meter hast oder fünf hektare Der Qualitätsstandard muss bei alle gleich sein.

00:08:23: Nur weil du nicht Zeit hast, die Arbeit im Weinberg zu machen, kann uns als Genossenschaft... ist das egal?

00:08:31: Da musst du dir dann selbst organisieren!

00:08:34: Genau, das wäre die Frage gewesen.

00:08:36: Gebt es ihr vor wie Sie im Weingarten arbeiten müssen oder sind sie selbst überlassen?

00:08:43: Oder gibt's ja schon Richtlinien vor, wie es passieren soll?

00:08:45: Na

00:08:46: da haben wir schon recht klare Richtlinie.

00:08:48: Dann sind wir ein bisschen recht vorbereit oder recht scharf, auch unterwegs würde ich mal sagen.

00:08:54: Zusammen mit unserem Weinbauerberat und im Norbert da was das ganze Jahr draußen ist kontrolliert.

00:09:00: es steht ihnen bei Es ist ja nicht eine Kontrolle unter Vorgaben sondern mehr Partnerschaft.

00:09:05: Nicht zusammen versucht man Das bestmögliche aus jedem Eckele herauszuholen.

00:09:11: Was mir zum Beispiel machen wir nun pro Sorte verschiedene Vorgäufe wie man arbeitet Und immer August machen wir dann eine sogenannte Anlagen bewärtern.

00:09:19: D.h.,

00:09:19: es gibt verschiedene Richtlinien, z.B.

00:09:23: Entbleiterung darf bei uns nicht entbleitert werden.

00:09:27: Wenn jetzt jemand ganz perfekt das nicht entleitet hat, bekommt er einen Zuschlag.

00:09:32: und wenn er sagt, ich muss entbleiten, dann kann man das gerne tun, nur bekommt er weniger Geld.

00:09:39: Und der Faktor hat uns noch mal ein bisschen weitergebracht, den wir gut arbeiten für die ist eine Wiesenmotivation Ja, ist

00:10:09: ja ganz fair.

00:10:10: Aber wenn es du ... Wenn du es sagst, machts Qualität und sie kriegt da durch mehr Geld.

00:10:15: Das ist der richtige Anspieler oder den richtigen Ansporn.

00:10:19: Und ich finde das auch sehr fair, wenn die dann ein richtiges Geld kriegen.

00:10:23: Und man ist

00:10:23: auch ein bisschen stolz dabei zu sein, muss ich sagen.

00:10:26: Wenn man merkt dass dann Qualität in die Flasche kommt und selbst wenn man ein Hobbybauer ist oder man hat es ja vielleicht als Liebhaberei weil ich könnte mir das auch irgendwann mal vorstellen aber ich kann's natürlich nicht.

00:10:38: Dann ist es doch schön wenn man weiß ah okay ich werde dafür eben... belohnt, endlohnt und es kommt auch eben eine gute Qualität raus.

00:10:46: Und dann kannst du aber ja Gopja auch ein bisschen spielen mit den verschiedenen Sorten die Du gerade genannt hast also Sorten oder Linien das heißt Es ist auch nicht vielleicht jeder Wein für jede Linie.

00:10:59: da kommen wir später noch zu.

00:11:01: René, Du wolltest was sagen?

00:11:02: Genau das war die Grundfrage ob dann bestimmte Herkünfte dann für die bestimmten Weine hergenommen werden, weil ihr habt ja doch einige Marken was auf der Etikette umstehen.

00:11:18: und jetzt wäre die Frage ist das ein Markendenken größer als das Herkunftsdenken oder kehrt es zusammen?

00:11:25: Weil alles gehört ganz klar zusammen.

00:11:27: Also die Marke entsteht von der Herkunften.

00:11:30: also ich kann nicht heute eine Marke machen und dann in Wein.

00:11:34: Das muss immer rumgekehrt funktionieren.

00:11:35: Ich brauche zuerst die Trauben Dann muss ich im Wein machen und dann kann ich auch sagen, das könnte das werden.

00:11:42: Also man muss schon in Marketing denken, dass sie rückwärts wir denken anders.

00:11:47: aber natürlich sind wir am längeren Hebel und müssen schon die Herkunft valorisieren.

00:11:51: Die Herkuft ist das Wichtigste wo die Traum herkommen und dann kannst du erst entscheiden oder dann kannst Du auf dem Sammel spielen kurz zu wem.

00:12:00: Wir haben verschiedene Marken und natürlich auch die Weingüter oder die Weigüters sein dann auch Die wissen dann schon, also das sind längerjährige nicht Verträge, sondern Verbindlichkeit.

00:12:10: Nicht die was vor allem über die Ernte-Menge gehen in verschiedenen Sorten.

00:12:14: So mal für St.

00:12:15: Valentin ernten wir heute siebzig Doppelzentner bei den Weißweinen und ist jetzt recht wenig.

00:12:21: Und natürlich muss sich eine Traumanlage auch da anpassen.

00:12:25: Es geht nicht, dass er heuer hundert macht, nächstes Jahr siebzig, nächster Jahr wieder hundert.

00:12:29: Das ist schon eine längere Sache Und wir definieren das dann natürlich immer vor den Vegetationsjahren.

00:12:36: Das heißt, jeder weiß schon für Weifel Qualität er produzieren muss bis über mehrere Jahre.

00:12:43: Das heisst, ihr wisst schon wo die Herkunft herkommt und welcher Bein da draus wird?

00:12:49: Also das habt sich vorher im Plan.

00:12:52: Genau, das haben wir vorher im Plan.

00:12:54: Natürlich kannst du immer Abweichungen geben.

00:12:56: Jetzt ist klar, wir arbeiten mit der Natur und machen keine Schrauben oder sonst was.

00:13:00: Das heißt wenn ich in den Höhe abstehren kann...

00:13:01: Cola wie der René sagt?

00:13:03: Ihr macht es keine

00:13:04: Cola!

00:13:04: Ja genau, keine Cola, das heißt da kann man etwas schiefgehen oder mal auch etwas bessere, dass man eine Unterqualität sehr gut wird.

00:13:12: Was für die Voraussetzung natürlich ist, ist vorher zu probieren.

00:13:15: Wir müssen ganz viele Einzelanlagen ausbauen, um zu definieren.

00:13:20: Um selber auch zu verstehen kann das, hat es das Potenzial?

00:13:23: Könnte das nächstes Jahr was werden und sein ist natürlich eine Riesenarbeit bei uns.

00:13:27: Das nimmt bei uns recht viel Zeit ein.

00:13:30: Nur ganz kurz falls ihr Gewehr so wie ich nicht weiß, was ein Zentner ist, ein Zentler

00:13:34: sind Fuchtskilo

00:13:36: und

00:13:36: ein Doppelzentner

00:13:38: sind Hundertkilo.

00:13:39: Danke René!

00:13:40: Ich habe mich nicht getraut.

00:13:41: zum Fragen.

00:13:43: Na alles gut, aber ich wollte fragen.

00:13:45: Aber wir haben es schon herausgefunden.

00:13:47: Sollte ich noch mal ganz kurz für alle, wenn die von siebzig Doppelzeichen sprechen, dann sind das sieben Tausend Kilo Prohektar und der Südtirol Lock bei den meisten Sorgen ist um die hundert, also um die zwölf, ein halb bis dreizehn Tannenprohektare.

00:14:03: Nur dass man ungefähr versteht wo wir da sein nicht mit der Qualität.

00:14:07: Wow!

00:14:08: Perfekt.

00:14:08: Also vom Konsortium die vorgegebenen... Höchstmenge, wie was man älteren darf.

00:14:13: Ja, dreizehntausend Kilo ist schon grob angeschnitten.

00:14:15: Also da ist ja ... das kennt ihr ja Wettliner sein?

00:14:20: Ja!

00:14:23: In die Tieflage oder so.

00:14:24: Haben wir nicht gesagt

00:14:26: Nein.

00:14:27: Vielleicht machen wir dann aber in dem Moment wirklich die Etiketten, die verschiedenen Linien dies eben gibt weil ich finde das zum einen ja es ist schön muss man einfach sagen sind schön anzuschauen sind unterschiedlich.

00:14:40: man merkt auch die Tradition und auch dann Richtung Sankt Valentin oder Abios merkt man auch dass ihr jung und modern seid.

00:14:48: Das finde ich muss man auch erwähnen in Südtirol Euer Weinkeller Stammhaus, das ist ja wunderschön bei euch.

00:14:57: Mischung aus Tradition und Moderne.

00:14:59: Ich glaube du bist seit Jahrzehnteinzehn dabei und bestimmt auch stolz in so einem Vorreiterbetrieb wo es wirklich modernste Technikenanlagen architektonische Einbauten gibt zu arbeiten und dann aber eben ein bisschen wie ich vorhin gesagt habe eine Spielwiese zu haben.

00:15:17: Du kannst zwischen verschiedenen Linien arbeiten!

00:15:21: Das ist doch sicher spannend.

00:15:23: Ja, das ist sicher spannend.

00:15:24: Es ist auch intensiv nicht?

00:15:25: Das ist spannend aber sicher auch intensiver.

00:15:28: Also eine gewisse Größe oder eine gewissen Tradition, was nicht zu vernachlässigen ist.

00:15:34: Natürlich muss man wie die Moderne aus den Jungs gesprochen haben und es ist sehr wichtig.

00:15:39: wir arbeiten da weiter.

00:15:40: Man muss sich investieren um am Ball zu bleiben.

00:15:43: Aber im Grunde meine ich immer etwas Gleiches Die Presse verkaufen sie in der ganzen Welt die gleiche Und ob jetzt da die neuste Presse hat oder eine alte Presse aus den Ende Neunzigern, es geht ja nur darum was für Trauben in die Presse reinwirft und was dann unten schlussendlich rauskommt.

00:15:59: Das heißt wir müssen uns schon bewusst sein dass ein großer Keller, ein toller Keller eine große Hilfe ist.

00:16:04: aber wer sicher nicht auch so einen schlechten Weinbargebiet große Weine machen kann das heißt unser täglich Boot oder alles.

00:16:11: was uns wichtig ist sind immer noch die Weinbau-Lagen mit denen wir haben müssen Arbeiten und der, was uns einfach... oder nicht weil wir uns die Südhörse haben.

00:16:18: Und das ist ja die ganze Weinbeutel.

00:16:19: Das hat dann die ganze Weinbeuteltes.

00:16:20: Deswegen ist es auch so spannend und so verschieden.

00:16:23: Genau!

00:16:23: Spannend und verschieden?

00:16:25: Ihr habt eben die verschiedenen, sagt ihr denn Linien- oder Marken eigentlich dazu?

00:16:31: Bei uns sei es der Markt.

00:16:32: Wir starten mit der Klassik, da sind die klassischen Etiketten Weißweine v.a.

00:16:38: im Stohl ausgebaut, recht frische Sachen so Pino Vigio und Weißburgunder Gewürztremin und so Sachen.

00:16:44: Schade,

00:16:44: ne muss ich erwähnen weil den lieb ich ja von euch.

00:16:47: Steht hier

00:16:47: gerade vor mir?

00:16:48: Ich habe alles aufgebaut.

00:16:50: Das macht nur Edelstahl.

00:16:52: das sind dann recht fische Weine, recht zugängliche Weine auch dann.

00:16:55: Jahrungsweine kommen jetzt in den neuen Jahren wie ein Februar, März dann... im Verkauf.

00:17:01: Da nach oben sind unsere Fallwindweine, auf der wir besonders stolz sind.

00:17:05: Die Kette sieht man auch das Gebirge, was hinter unserem Weinbagger bitt ist.

00:17:10: Fallwinden bei uns in Südtourn und in Äppern.

00:17:12: vor allem haben wir einen mediterranen Alpines-Klima.

00:17:15: Wir haben unterdurch die Sonne-Neinstrahlung natürlich sehr stark, da sind seine Weine auch eine gewisse Kraft, eine gewissere Reihe für auch was wir mitnehmen am alten Südseite.

00:17:25: Aber was wird dann holen sobald die Sonnen weggehen?

00:17:27: Wir sind ganz nah am Berg Und es kommen in die Winde von den Bergen runter.

00:17:31: Das kühlt dann recht gut aus, was für uns natürlich extrem wichtig ist, vor allem bei mir ja über achtzehn Prozent Weißwein machen und zählen nun natürlich ganz viel Frische und die Säure auch ein bisschen haltig und das dann schon spannend macht.

00:17:45: Bei der Fallbindweine haben wir dann teilweise schon ein bissel einen Holzheissatz, die großen Holzfässer, was man da verwenden.

00:17:52: Schon recht gering, okay?

00:17:54: Wir sind um die fünfundachtzig doppelzehner Projektar, also der achten Halbtanenprojektar und natürlich ausgewählte Lagen.

00:18:01: Oftmals auch jungen Logen, der was dann später für St.

00:18:05: Valentin gedacht sind um einfach auch eine junge Lage die Möglichkeit geben dass sie nicht gleich überproduzieren muss.

00:18:12: das kann im Weinbau ein Thema sein.

00:18:14: wenn du so ein junger Red mit vier fünf Jahren richtig ernten möchtest dann tust du einfach hart musst du helfen.

00:18:22: das ist einfach schwierig.

00:18:25: Oberfolgenweine haben wir dann Sankt Valentin.

00:18:27: Sankte Valentin sind so unsere wichtigsten Weine, was wir machen.

00:18:30: Sanchtt Valentin ist ein Schloss, ein Anwesen also bei uns Mitgliedisch das muss man aufraufen, Etiketzig und das Schloss ist auf ungefähr sechshundert Meter Und da haben wir unsere Wichtigenweine.

00:18:45: So wie wir sie bekannt.

00:18:47: Die Weine gibt es mittlerweile seit neunundreißig Jahren.

00:18:50: Nächstes Jahr gibt's Geburtstagsparty.

00:18:51: Oh ich komme!

00:18:53: Ja gut Wir haben eine große Party oder eine grosse Feier mit.

00:18:56: Nächstes Jahr wird es vierzehn Jahre Sankt Falendin und damals Hans Derzreich erwähnen, unser langjähriger Kellermeister hat dort schon sehr starken Pionierarbeit geleistet und der auch sehr radikal umgesetzt mit viel Anstoß natürlich auch aber mit extremen Erfolg und bei dem ja natürlich weiterarbeiten.

00:19:18: Durch das Sankte Fallende meine haben wir dann noch Abius Also unsere Pyramidenspitze, so als Gipfelkreuz.

00:19:27: Das ist ein weißes QW, unser Einzeljahr-QW, den wir machen.

00:19:31: Sehr limitierte Auflage nur und da haben wir dann einen Wein noch ganz oben.

00:19:35: Und da habe ich den Zwanzig-Zwanziger mitgenommen, weil dann gibt es immer quasi die Jahre in denen ihr dann kivitiert.

00:19:42: Das ist so die Philosophie inklusive noch tollen Etiketten.

00:19:46: Die Flasche ist wunderschön!

00:19:49: Der Verkostungsraum der Keller und jetzt kommt der René sicher auch mit diesen fancy Stahltanks, das ist schon was Besonderes diese Appioslinie.

00:19:59: Ja aber ich muss noch einmal zurückrotern zu Sanktweilendin.

00:20:04: für die Gastronomie, die Linie, die am meisten vertreten ist?

00:20:10: Von meinem Spiel her.

00:20:11: Ja ja, ich denke schon.

00:20:12: natürlich vor allem in Italien ist es extrem wichtig, dass unser wichtigster Markt ist.

00:20:17: vor der Haustür.

00:20:18: Italien natürlich mit unserer Weißweine bietet sich das wunderbar an und ist für die gastronomie sicher etwas was was was extrem wichtig ist.

00:20:27: Es kann gleich.

00:20:29: also die weinen die weißen kommen nach einem halben Jahr auf dem Markt auch erst, das heißt die Weine haben eine gewisse Reife hinter sich.

00:20:35: Aber die Weinen können natürlich auch reifen mit seiner Qualität.

00:20:39: zum Beispiel nochmal jetzt auch im Angebot für mich.

00:20:42: Das sind nicht viele Flaschen, aber wir haben da recht starke Jahrungsdiefe bei uns im Keller verkaufen nach alten Jahrgängen z.B.

00:20:49: an den Weißwohnern sind gefallet in zwar zehn dann kann man jetzt wunderbar trinken.

00:20:54: und wenn die Gastronomie da irgendwas Spezielleres braucht oder so ist man doch natürlich dabei auch mit alteren Jahrgängern wo die Preise vielleicht auch nicht so weit in den Höhe geschossen sind, wie vielleicht andere Sachen was man mittlerweile im Restaurant mehr so ein

00:21:08: bisschen findet.

00:21:09: Ja das finde ich ganz wichtig weil wir müssen ja arbeiten können mit der Weine und das ist dann schon klar dass wenn ich da nicht dabei begleiten vor allem was Reifes einsetzen kann das halt noch immer richtig Spaß macht und was mir halt gefällt an die Weine das wäre von der Kategorie wenn man es übersetzen würde.

00:21:26: jetzt wäre die Ortweinkategorie oder?

00:21:29: Es repräsentiert schon

00:21:31: eine

00:21:32: Herkunft.

00:21:32: Schon mehr bei uns.

00:21:37: Ja, auch zwei natürlich.

00:21:39: Diese Lage Sankt Valentin oder dieses Schloss habe ich ja gesehen.

00:21:43: Also wirklich die ganze Region ist einfach wunderschön und das haben wir vergessen zu sagen alle Weinberge, alle Reben es ist immer begrünt also sieht man bei euch auch das ist einfach immer wirklich schön.

00:21:54: da ist Natur im Spiel wie's ja auch sein sollte.

00:21:57: also wolltest du jetzt gerade vielleicht darauf hinaus ist Sankte Valentin geht schon auch Richtung Richtung Lage.

00:22:06: In Südtirol ist das ein bisschen kompliziert.

00:22:09: Es gibt bei uns nicht die U-II, A-II in der ersten Lage und große Lage so wie wir es in Deutschland haben oder in Frankreich.

00:22:16: Bei uns haben wir natürlich auch Qualitätsstandards, also DOC.

00:22:22: Und jetzt seit Erntevierundzwanzig gibt's in Südtirol auch die Lagen.

00:22:27: Das heißt in SüdTirol hat über achtzig Lagen ausgearbeitet und die Langen kommen dann auf einen Etikett bringen.

00:22:36: Natürlich haben wir jetzt Sankt Fallentin selbst, ist keine Lage.

00:22:39: Sankte Fallentina ist ein Marken, nicht ein Schloss.

00:22:42: Nicht alle Weine kennen man natürlich von den Weingräben oben weil wir haben da auch eine andere Weine was dort nicht wachsen und das sind schon so unsere besten Weine die wir machen hätten in bisschen einer Menge auf für die Gastronomie.

00:22:58: Das heißt es ist vielleicht... Schwierig zu definieren, das heißt O-Zwein oder erste Lage oder große Lage zu definiern.

00:23:04: Nein,

00:23:05: mir geht es schon den Grundgedanken.

00:23:06: Der Grundgedanke weiß eben aus... Wie du sagst, es kommt ja schon aus einer bestimmten Herkunft aber eben keine bestimmte Lage.

00:23:14: also wäre so ein Grundgedankene Boarzwein.

00:23:16: Im Mund gedanken wäre es

00:23:17: ein O-Zein, ja.

00:23:18: Da zählen wir noch ganz kurz die Lagen sind einmal nicht klassifiziert.

00:23:22: Also ihr habt's jetzt nur mal so wie in der Steiermatte, wir haben jetzt auch Die Lagen mal eingetragen ins Riebenkatastor, aber sie sind nicht klassifiziert.

00:23:31: Also erster Große

00:23:33: oder hat sie die Chance?

00:23:34: Ja genau das habe ich nur

00:23:37: in das Riegenkatastorein getragen.

00:23:38: Das

00:23:38: haben jetzt festgelenkt mit den verschiedenen Sorten.

00:23:42: Da kann man verwenden um ein Lagen reinzumachen und muss dann über die Hallenskammer des DRC Prüfung gehen und kann dann als Lage abgefüllt werden.

00:23:53: Und so mir machen wir einen Lagenwein, den Weißbrunner Ab & Berg Schulthaus.

00:23:57: Das ist ein Weißberunder Runds.

00:23:58: Wir machen das schon seit zweiundachtzig, also zweiundachzig war der erste Jahr mit dem Weißbrunders Schult Haus.

00:24:04: wo die Schlägeflasche mit der ganz traditionellen Etikette, mit der alten Kellerei umsteht.

00:24:08: Das steht auch vor mir?

00:24:09: Genau und das ist eigentlich unsere Lage, wo wir im Moment arbeiten.

00:24:13: Und sie hat ein bisschen eine anderes Etikett!

00:24:14: Das ist wirklich was Besonderes.

00:24:16: also René falls du die auch mal dann im Ausschlag haben solltest es ist nochmal ein anderes Eticket weil da wirklich Schultaus und auch eingetragen.

00:24:26: So wie ich das jetzt hier sehen kann, habt ihr die?

00:24:29: Das ist eine Marke oder eben der Lagenwein, der nochmal so was ganz Besonderes ist, der so ein bisschen aus der Reihe tanzt, oder?

00:24:35: Ja, Tanztas drei aus einem Runde gehörte zu den Vollwindweinen.

00:24:39: nicht auch preislich sein, aber bei den Vollwindweinen nur richtig die Etikette und die Lage schuldhausso historisch dass wir mit wollten, die etikette jetzt Weg tun und eine andere Etikette raufmachen.

00:24:51: Weil sie so beliebt ist auch, oder?

00:24:53: Ja,

00:24:54: beliebt und schön auch ein bisschen traditionellisch.

00:24:57: Das haben wir dann im Wennsinn nicht, dass man da schon festhalten wollen und das schon danach... Schon dann nicht alles neu kann auf gut sein aber manchmal sollte wohl auch

00:25:06: da.

00:25:07: Wahnsinn, ich glaube bei dir möchte in der Verbockung nicht sein weil ihr habt ja wie viele fünf verschiedene Flaschen formen.

00:25:13: Ihr habt es ja beiget sehr richtig zu In der Verpackung ist ja richtig lustig.

00:25:19: Ja, es schaut kompliziert aus für sich nicht.

00:25:23: Wir haben vier Flaschentypen bei der Schulthaus mit einer Etikette.

00:25:28: noch eine Flasche hat... Es sind natürlich

00:25:32: auch Pardoflaschen und Schlögelflasche.

00:25:34: Ja Pardo haben wir nimmer, wir haben zwei Pohunder, ne?

00:25:38: Eine Schlegelflasche und für St.

00:25:39: Fallenthin dann die St.-Fallenthin-Flasche.

00:25:43: Die hat sogar eine Prägung, die habe ich vor mir stehen.

00:25:46: Wunderschöne Sankt Valentin!

00:25:47: Prägungen auch noch auf der Flasche und ich habe eine normale und eine Magnumform hier stehen.

00:25:52: Ich finde sie wirklich sehr, sehr formschön.

00:25:57: Es ist clean aber es spiegelt trotzdem auch die Tradition wieder und das ist für euch ja die größte Marke von

00:26:04: der Menge her?

00:26:06: Nein, nein, sicher nicht.

00:26:08: Heilistan ist schon nah, weil es einfach dann auch mal nicht möglich ist im Weinberg... Entschuldigung!

00:26:13: Nicht von der Menge her sondern im Grunde genommen vom

00:26:16: Ertrag

00:26:17: und von der Wichtigkeit.

00:26:18: Von der

00:26:18: Wichtigkeit auf jeden Fall nicht von der Reichweite aber nur für die Astronomie, auch über Bewertungen oder so Sachen.

00:26:26: Auch über alte Jahrgänge was wir wieder in den Verkauf bringen ist das sicher bei uns das wichtigste was wir oben hören.

00:26:32: Und da darf man auch viel setzen und das sind sehr viel Spaß machten Und auch am meisten Spaß zum Arbeiten macht, muss man sagen.

00:26:38: Also Kellermeister und Weinbauberater und das ganze Team ist jetzt schon natürlich etwas besonderes Wein in der Qualitätsstufe dort zu bereiten.

00:26:47: Ja,

00:26:48: also ich liebe den Sankt Valentin und tatsächlich haben René und ich auch kurz darüber gesprochen.

00:26:55: Kann man bei euch dann auch von Terroir sprechen?

00:26:58: Was macht denn diese Ecke von Südtirol?

00:27:01: Was machen die Lagen von Sankts Valentin drumrum und auch was noch dazukommt für diesen Wein?

00:27:08: Was mach das aus?

00:27:08: Weil für mich... Ich habe es jetzt mal gesagt und bin ja eben nur der Weinpraktikant, der keine Ahnung hat und gerne gute Weine trinkt weiße Burgundersorten, lieber eure Chardonnays, euren Pinobianco also den Weißburgunder.

00:27:24: Wenn ich jetzt sage das ist mineralisch bin ich dann richtig unterwegs.

00:27:27: oder wie würdest du sagen was macht es aus?

00:27:31: und wie kommt es eben auch vom Terroir?

00:27:34: Ja das ist im Südtirolet.

00:27:36: Es war schon mal südtirolisch recht komplex.

00:27:39: wir haben startend bei zweihundert zwanzig Meter über Meeresboden mit Mediterrane Freiheit ist und können hoch bis zu tausend Metern situell.

00:27:49: Japan ist jetzt da irgendwo ein bisschen dazwischen, die Kälerei liegt auf vierhundert Meter.

00:27:53: Wir gehen dann hoch bis sixhundert, sechsfünfzig, das ist jetzt nicht extrem hoch für ein weinbarer Situell.

00:27:58: Was wir aber oben mir sein an den Mendelkamm angebunden haben, das heißt wir haben ganz viel Kolkschotter-Boden mit hohen Lehmanteilen natürlich ideale Voraussetzungen für Weißburgunder Schadene, Binoir auch so wie ich umgedeigt wunderbar auf dem Püden.

00:28:14: Was wir dann aber oben haben, natürlich untertagt.

00:28:18: Die Sonne kommt ganz früh.

00:28:19: Das heißt bei uns ist schon im Sommer vor sieben Uhr die Sonne voll in den Weinbergen drinnen.

00:28:25: Die sonne geht aber hinter dem Berg runter und ab siebzehn Uhr an mir sind gefallend keine Sonne mehr.

00:28:32: Im August zum Beispiel.

00:28:33: D.h.,

00:28:34: da kam der Fallwind, da kam ein Wirbschlag, das ist nicht nur eine Geschichte.

00:28:38: Also jeder was mal da ist kann mit mir gar nicht gehen.

00:28:40: Dann schauen wir uns das an... Und das heißt, es kann sein dass du Ende August um achtzehn Uhr sitzt du draußen in St.

00:28:47: Valentin und musst eine Jacke holen oder einen Pullover holen, ne?

00:28:50: Ja!

00:28:50: Dann nimmst Du das Auto, farsch zehn Minuten nach Bozen und da zieh'n wir noch vierunddreisig kräf, gell?

00:28:56: Und das macht Schütterl schon sehr komplex und sehr spannend zu arbeiten.

00:29:00: Und das ganz speziell ist dann natürlich so der Mix zwischen den Mediterranen was man natürlich die Wärme, was man untertäckts haben und die Kühle und mit dem gepaart, mit dem richtigen Boden die richtige Sorte.

00:29:12: Und was man natürlich nicht vergessen darf – den richtigen Weinbauern!

00:29:14: Weil die Arbeit, die Reben zu bearbeiten machen natürlich dann die Weinbauen und macht dann jeder selber.

00:29:20: Wie können wir Böden am besten und können da am Besten das rausholen?

00:29:24: Was mir mit denen die Kellerei große Weine machen kann.

00:29:28: Aber merkt ihr, dass die Lesezeitpunkte sich verschoben haben in den letzten Jahren?

00:29:32: Weil wie du ansprichst, das ist ja glaube ich immer Das größere Problem an Südtirol zurzeit, dass ja die Alkoholausbeute sehr oft recht hoch ist und wirkt sich da auch ein bisschen dagegen mit Lesezeitpunkten oder mit Arbeiten im Weingarten?

00:29:54: Oder sagt ihr das ist so.

00:29:56: Und es passt so?

00:29:57: Ja natürlich können schon weiße Fragen nicht.

00:30:00: Die ganzen Voraussetzungen, was Sie vorher aufgezählt haben sind ideal für der Rebe.

00:30:05: Was macht die Rewe, wenn es sehr gut geht?

00:30:07: Sie produziert Zucker und das ist dann natürlich so ein bisschen der Katz was im Schwanz nachher in den neuen.

00:30:14: Aber ich habe erlebt

00:30:15: dass...

00:30:16: Ich weiß ja, worauf der René so ein bisschen hinaus will.

00:30:19: Dass ihr euch nicht zu sehr treiben lasst von diesem Alkohol-Bashing oder Gehalt von Alkohl im Wein und dass der Wein so gut bekömmlich ist auch wenn er mal als Weißwein nicht zwölf Prozent oder zwölfe Komma fünf sondern auch leicht drüber ist.

00:30:37: Und das ihr sagt.

00:30:40: auf lange Sicht, so habe ich es verstanden geht's um die Qualität

00:30:46: Ja, und natürlich hier die ganze Arbeit von den letzten dreißig Jahren.

00:30:52: Ich will nicht sagen zu Grunde machen aber halt einmal drei Wochen früher als wir vorher gerne haben zu augen.

00:30:57: nur damit Reikahl zwei Punkte drunter ist bin ich jetzt auch der Meinung dass das vielleicht nicht ganz sinnvoll ist.

00:31:03: Und natürlich muss man da ein bisschen sensibel sein.

00:31:05: Die Lesezeitpunkte haben sich extrem verschoben.

00:31:08: was wir haben wie auch natürlich früher der Klimawandel ist.

00:31:13: Wir ernten früher, wir kommen im wärmeren Fasen der Ernte rein.

00:31:16: Das ist ein ganz wichtiger Faktor was das ausmacht.

00:31:19: Nicht immer ab Ende September sondern vielleicht Anfang September oder Anfang September.

00:31:27: Das heißt die Nächte, also die Tage sein wärmer.

00:31:29: Wir haben höhere Temperaturen und Reifretrauben.

00:31:31: Das heisst die Trauben halten es vielleicht auch nicht mehr so aus in die extremen Reifen zu gehen.

00:31:37: Wir hatten jetzt zwei Ernten hinter uns, vierundzwanzig, fünf von zwanzig waren beide geprägt wo man sehr schnell ernten musste, sondern der Traubungszustand war dann oftmals, sagen wir mal, hat begonnen kritisch zu werden.

00:31:49: Deshalb musste man ernten.

00:31:51: Es kommen dann aber auch solche Ernten und wenn du noch ein bisschen früher erntest, ist Ralkolge halt auch ein bisschen verhalten, würde ich mal sagen.

00:31:59: Das heißt, das Klimawandel heisst nicht immer, also hast natürlich höhere Temperaturen, das schon, aber es heißt nicht, dass mir immer in die Extremerei vergeht Weil wir einfach instabilere Wetterlagen haben, die Trauben manchmal nicht mehr so robust sein würde man sagen in die extreme Reife zu gehen.

00:32:20: Und das ist natürlich auch eine Sache was wir jetzt ein bisschen angehen.

00:32:23: Das ist ja Sachen was man von mir aus gesehen nicht im zwei drei Jahren macht den Alkohol halt zu regulieren.

00:32:28: Man muss einen Weinbau schon gut arbeiten und die Begrünung was man holen, dass das Wachstum von den Reben auf das muss man ganz stark eingehen.

00:32:36: Man stuht zu viel Wachstone, man stuhr zu wenig Wachstones.

00:32:39: Und natürlich das Bodenmanagement bei uns.

00:32:41: Es ist ein bisschen anders wie für euch in der ganzen Welt, wenn ihr kurz einhaken darf und wir haben einen ganzen Betrieb Herbizidsverbot.

00:32:48: Das heißt mir ja, vor allem keine Herbizeite.

00:32:50: Was für ein Herbohon?

00:32:51: Wir haben eine ganze Jahresbegründung in unserer Weinberge.

00:32:54: Die Weinbergen bei uns haben einen sehr hohen organischen Anteil.

00:32:58: Das heisst Humus.

00:33:00: Damit der Pflanze wächst braucht es zu.

00:33:01: organischer Anteil im Boden.

00:33:03: Der ist bei uns extrem hoch.

00:33:04: Da reden wir von drei bis fünf Prozent manchmal.

00:33:07: Das heißt, wir brauchen das Gross oder die Wiese.

00:33:11: Die Blumen, dass die Rebe nicht zu viel wachst.

00:33:14: Das heißt die Böden haben bei uns ziemlich im Frieden lassen.

00:33:17: also sie müssen noch bedeckt bleiben.

00:33:18: Welche Beharrwerte habt ihr hier?

00:33:20: Im Boden!

00:33:22: Ja,

00:33:22: es klingt ein bisschen davon aber natürlich auf den Kalkschotterböden recht hohe Beharrwerde.

00:33:28: Also einfach weil der Kalk natürlich an dem Beharrwert recht hoch treibt.

00:33:31: in siderer Norma noch ein paar Böde auf Bohr.

00:33:34: Bohr ist dann generell sauer oder boden nicht.

00:33:37: Werde ist jetzt schon, ja bitte redet.

00:33:39: Wir gehen zu einer Frage noch, weil ich meine das hier, mit der Säure wie haltet ihr da die Säule wenn sie hohe Beharrwerte habt?

00:33:48: Ja, der hohe beharrert ist ja nur im Boden nicht also er widerspiegelt sich ja nicht direkt... Also irgendetwas von beharrt vom Boden gesprochen, Entschuldigung.

00:33:55: Was ja?

00:33:56: Er widerspiegelt sich auch nicht direkt in der Graube wieder, ne?

00:33:59: Aber ob es sehr gut ist, haben Sie hohe Säurenwerte oder sind die eher moderatet.

00:34:03: Das hängt ein bisschen vom Jahr vorab, das ist ein bisschen moderat.

00:34:06: Was wir nicht tun, wir tun ganz wenige Entbleitern auch bei den Berundersorten.

00:34:09: Das heißt, wir schützen vor der Sonne so können wir die Säure ein bisschen halten, auch im Herbst hinein werden wir schon unsere Weine, unsere Weißweine sein zwischen fünf und halb und sechs Gramm Säuber sowas in Richtung unterwegs.

00:34:21: So bin ich natürlich ein bisschen höher!

00:34:23: Und das geht schon, wir haben die Beharrarte recht gut von Beinen.

00:34:26: also jetzt habe ich sie von Beiden, also die Behörde ist dann recht nieder Und das hilft dann schon ungemein.

00:34:31: Das heißt, man muss auch nicht mit der Säure so hoch arbeiten oder behaupten, die Narnung ist.

00:34:35: Passt es auch?

00:34:36: Ich finde sie ja extrem bekömmlich, habe ich ja schon gesagt!

00:34:39: Also ich liebe Sie.

00:34:40: und was mich jetzt von dieser... wenn wir über Region Terroir wo seid ihr wie sind da eben auch die Bedingungen?

00:34:48: sprechen, dann war ich immer neugierig dass Ihr ja quasi auf der Einfahrt zum Einfallstor vom Kalterer See seid.

00:34:56: aber Da

00:34:57: kriegt ihr keine Feuchtigkeit oder irgendwas ab, habe ich dann gelernt.

00:35:01: Ich denke immer wenn Wasser da ist es hilft vielleicht.

00:35:04: Vielleicht verdampft irgendwas im Sommer aber das geht durch die Fallwinde.

00:35:08: kommt bei euch wirklich der Wind vom Mändelgebirge?

00:35:12: Oder habt ihr gar nichts mit dem Katasilm?

00:35:14: Ja genau!

00:35:16: Es gibt zwei Winden in Südturaura im Überredschuss und wir haben untertags die Ohren.

00:35:22: Ora ist ein warmer Wind, der vom Gardasee hochzieht.

00:35:24: Ah also doch!

00:35:26: Genau ja von dem Gardaseen kommt er.

00:35:27: Der ist aber nicht trocken weil es viel zu weit weg ist.

00:35:32: Er ist an einem warmen Wind und am Abend kommt dann der Fallwind.

00:35:36: Der Kaltrosee ist jetzt bei uns zehn Kilometer ungefähr entfernt.

00:35:41: Das ist natürlich viel zu weich, dass da irgendwelche Feuchtigkeiten...

00:35:45: Aber ihr seid quasi im

00:35:47: alten

00:35:47: Flussbett oder in der Nähe des Alten Flussbetts.

00:35:50: Das habe ich das noch richtig in Erinnerung?

00:35:52: Ja,

00:35:53: genau.

00:35:55: Eibbahn früher die Edge, also der Edge, der große Fluss, was durch Südtirol zieht, ging früher über Eibmann in den Kalter See.

00:36:05: Durch die Gletscher und so weiter hat sich das ein bisschen verschoben.

00:36:08: aber vor Millionen Jahren ging der Fluss bei uns vorbei.

00:36:14: Das

00:36:14: ist jetzt schon lange her.

00:36:16: Ja, also ich liebe die Arenae lacht

00:36:19: aber das macht

00:36:20: auch was aus, ja es ist einerzeit!

00:36:24: Können wir vielleicht zum... Die Böhne Südtirol ist eine recht komplexen.

00:36:28: Südtiral ist alles auf einem Porfuer.

00:36:30: Porführer ist Vulkan.

00:36:32: Auf dem Vulkan Gestein sind dann die Korallen gekommen, also so Korallentriffe.

00:36:39: Das sind dann den typischen Dolomiten wie wir sie kennen nicht?

00:36:42: Gerade da mitten in Grönn und Säla, das ist alles kreifgestein.

00:36:45: Das gleiche wie wir dort beim Männlegebirge haben.

00:36:49: Und dann als dritte Bodenort, das wichtige Bodenort haben wir noch die Morenenböden.

00:36:53: Morenen-Böden sind auch Gletscherverschiebungen, die was verschiedenste Steinsaugen von den verschiedensten Gletschern, auch vom Nordtyrol bis nach Äppan oder auch Kältern und die Südmordsiedler gepaucht haben.

00:37:06: Ja, ich finde es super spannend und man abgesehen davon ist wirklich eine der schönsten Regionen unserer Erde.

00:37:11: Vielleicht zum Abschluss noch mal kurz zum Apios.

00:37:15: geht es manchen Konsumenten manchmal Wein liebhaber so wie mir das wenn er die Flasche sieht schwarz elegant dann ein tolles goldenes ja prägung logo Formen drauf dass er denkt das wäre vielleicht das was ihr an Rotwein auch noch habt.

00:37:33: am Anteil war sowas bei mir am Anfang.

00:37:35: Ich habe gedacht, ihr habt glaube ich zwanzig Prozent rote Trauben und das wäre dann der Apios.

00:37:40: Aber der Apius ist wie du schon gesagt hast, es ist der Kywe die Sperrspitze aus Weißwein aber cool in einer wirklich tollen schwarz-gollenden Flasche.

00:37:51: Ja, alles kann schon sein, da ist auch einmal der Preis denenziell sein Kunden wenn was viel kostet, denken sie es ist Rotwein So ein bisschen, ohne jetzt irgendjemand was zu nehmen.

00:38:03: Also das hat man ja gekostet und so viel an Weiß rauf noch gibt es das überhaupt?

00:38:09: Natürlich sind wir Profis und sind auch nicht jeder ist so weit wie wir.

00:38:13: Und das ist natürlich unsere Speerspitze Abius.

00:38:15: Der Name stand vom rettereomanischen Appianum von Eppern.

00:38:19: Das hat so ein bisschen geschichtlich in den Hintergrund.

00:38:22: Und da haben wir eigentlich gestartet mit dem Jahr zwei Tausend Zehnt der erste Jahrgang.

00:38:27: Mittlerweile sind wir bei zwanzig-einenzwanzig Und das ist natürlich eine sehr limitierte Auflage, was wir von den Beinen machen.

00:38:33: Das wäre so das Beste jedes Jahr was wir haben ein QA aus hauptsächlich Schadernee bin original weißbar noch unzuwingel und genau das ist für uns das so ein bisschen unser... Will nicht sagen spielweise aber da sind wir dann wirklich sehr frei und machen dann wirklich für uns ausgesehen das beste was.

00:38:51: jedes jahre gibt es sehr unterschiedlich.

00:38:52: jedes Jahr natürlich auch der Jahrgang entwickelt sich sehr unterschiedliche Aber sehr toll.

00:38:57: einfach wo man halt auch Südtirol ein bisschen weiterbringt, dann auf die internationalen Weine etwas vergleichen kann und sich auch ein bisschen trauen kann mit der Weinwelt mitzuhalten.

00:39:06: Ja das Coole ist ja dein eigener Meinkeller der Wein und da habt ihr ja Spezialtanks drin!

00:39:12: Und diese Tanks schauen richtig cool aus weil sie haben ja so chronische Formen und er zahlt nur ganz kurz über diese Taks weil wir das erste Mal gesehen haben.

00:39:22: gedacht habe ich noch nie gesehen.

00:39:24: gibt es wahrscheinlich nichts anderes oder?

00:39:26: Genau, die Tanks gibt es nur bei uns.

00:39:27: Das ist ein Lager-Tanks.

00:39:29: Abius macht ... äh... Die Vergebung findet im Holzverstand.

00:39:33: Der bleibt ein Jahr auf der Vollhefe.

00:39:35: Zum Teil auch biologischen Säuerabbau.

00:39:36: Bleibt dann ein Jahr dort.

00:39:38: Da wird er nach einem Jahr abgezogen und kommt dann als QW schon in den Stalltank.

00:39:42: Der Stalltunk ist dann ein bisschen konisch.

00:39:44: Das heißt man hat eine grössere Oberfläche auf dem Boden, das heißt die Hefe was drin ist, hat mehr Kontakt zum Wein.

00:39:51: Und in der Tanks bleibe er dann einen Jahr lang als ein Jahrplätze.

00:39:56: Drei Jahre liegen und kommen dann von dort direkt auf die Flasche.

00:40:01: Ich lasse die hinein, was sie mal in der Nähe ist.

00:40:03: Dann kann man sich gerne anschauen in Appios Keller.

00:40:04: Da haben wir so ein bisschen unsere Kapelle für die Weine gemacht, dass die dort in Ruhe reifen können.

00:40:10: Ja, Kapelle ist schon fast zu wenig gesagt.

00:40:12: Das ist ja kathedrale!

00:40:14: Es ist wunderschön und groß.

00:40:16: Aber trotzdem... Ich weiß es nicht.

00:40:18: Es ist auch da wieder verbunden mit der Tradition aber wirklich voll in die Moderne.

00:40:23: Und im Verkostungsraum hat man sogar noch... Tageslicht.

00:40:27: Erinnere ich mich da richtig daran, dass man dann von oben noch Licht-Einfall hat und Apios auch einen eigenen Verkostungsraum hat?

00:40:35: Also das ist schon mal... Ja!

00:40:36: Da würdigst ihr diese tollen Weine aus Südtirol, aus eurer Gegend.

00:40:41: Genau ja wir haben dann in der Mitte vom Keller eine kleine Stube, wie wir sie in Südturol auch heißen, eine kleine Verkóstungsstube, wo wir dann einfach in Ruhe meine Verkurschen kann, aber auch mal Rände machen und eine gute Zeit haben kann.

00:40:56: Ich werde kommen!

00:40:57: Mein Problem ist ich komme vom Restaurant nicht so oft aus wie das einee und da war.

00:41:02: ich werde kommen um die Wärme des Anschammer.

00:41:04: Das schaut richtig richtig cool aus.

00:41:06: Ja mach das René und bis dahin bleibt uns einfach nur zu sagen Hauptsache einfach trinken stay hydrated und denkt an die Elektrolyte.

00:41:15: vielen Dank fürs Zuhören.

00:41:16: tschau

00:41:17: Trinkt Südtirol Und schaut euch das alles an, es ist alles richtig spannend.

00:41:23: Danke für das Supergespräch!

00:41:25: Alles Liebe!

00:41:26: Vielen lieben Dank!

00:41:29: Wir warten auf euch da!

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